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Für die allermeisten Menschen ist Alkohol im entsprechenden Getränk nur ein schönes Genussmittel mit angenehmer Wirkung. So sollte es sein. Natürlich wollen wir auch, dass alkoholische Getränke nicht an Minderjährige verkauft werden, und dass niemand unter dem Einfluss von Alkohol z.B. Auto fährt oder andere Dinge tut mit denen er sich oder anderen schaden kann. Dieses Statement wird z.B. voll von uns unterstützt, reicht aber nicht.

 

"Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen schätzt die Zahl der Alkoholabhängigen in Deutschland auf 1,5 Millionen. 1,9 Millionen sind durch Alkoholmissbrauch gefährdet. Insgesamt konsumieren 5,6 Millionen Deutsche Alkohol auf riskante Weise. Der Grat zwischen Genuss und Gefahr ist schmal: Schon wer täglich einen Liter Bier trinkt, riskiert alkoholabhängig zu werden oder alkoholbedingte Organschäden zu bekommen. 30 bis 40 Gramm reiner Alkohol für Männer und 20 Gramm täglich für Frauen gelten als Grenze für körperliche Folgeerkrankungen." (Quelle)

 

Jedes Unternehmen, das Produkte mit Alkohol herstellt, muss also damit rechnen dass ein Teil des Umsatzes mit Suchtkranken erzielt wird. "Normalen" Herstellern ist das meistens egal, sie zwingen ja niemanden süchtig zu werden oder sagen dass sie nicht kontrollieren können wer kauft. Das Geld nehmen sie aber gerne. 

 

Wir wollen vormachen wie es besser geht, und zweigen daher von jeder Flasche einen festen Anteil (über 10 Prozent aller Einnahmen von Anfang an) für die Alkoholismus-Vorsorge ab. Damit sind wir zwar Teil des Spiels, können aber nur so etwas verändern - und rufen hiermit alle anderen Alkohol-Hersteller auf, uns diesen Schritt nachzumachen. 

 

(Auf der Premium-Bier-Flasche steht übrigens nichts von dieser Regelung, weil wir damit nicht werben wollen - das wäre ja auch unlogisch bzw. würde sich eventuell sogar kontraproduktiv auswirken)